Interview mit Olaf Berger

 

Unter dem Motto: „ Lust auf Show und gute Laune“ in Mittweida gelang es mir vor der Veranstaltung mit Olaf Berger ein Interview zu führen.

 

Deine neue Single „ Mitten in mein Herz “ erscheint in Kürze.
(TV Sender + Radiostationen wurden am 18.4.03 bemustert)
Welche Gedanken verbindest Du mit diesem Titel?

 

Welche Gedanken ich mit diesem Titel verbinde, ist immer so eine Sache. Wir suchen die Lieder raus, wo wir sagen, die sind schön. Das sind schöne Geschichten, das könnte mir gefallen und könnte selber zu mir passen. Meine neue Single „ Mitten in mein Herz“ finde ich deshalb schön, weil der Titel gut ist und der Text witzig gemacht ist. Es geht einfach darum, du hast mein ganzen Leben durcheinandergebracht. Von daher kann ich mir vorstellen, das es im wirklichen Leben so sein kann. In vielen Beziehungen ist, wenn man sich kennenlernt, sich trifft und sagt man zieht zusammen, das totale Chaos vorprogrammiert. Ich denke schon, es sind Geschichten, die aus dem wahren Leben gegriffen sind und deshalb haben wir diesem Titel gemacht. Ist nicht unbedingt, das es jetzt meine eigene Geschichte ist.

 

Bei der NDS Hitgold Verleihung bist Du auf Platz 2 gekommen. Hast Du mit diesem Erfolg gerechnet?

 

Ich hatte gehofft, das es gut läuft. Schön ist es, wenn man überhaupt mit dabei sein kann. Die NDS Hitgoldverleihung ist ein gutes Beispiel dafür, das es eine Möglichkeit ist, damit der deutsche Schlager wieder ein Podium hat und an Akzeptanz gewinnt. Ich finde es schon klasse, wenn sich Leute wie Hithaus und Uwe Hübner zusammensetzen und überlegen, welche Titel bzw. Künstler könnte man nominieren und mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden, das ich den 2 Platz in der Kategorie Künstler machen konnte. Ein großer Erfolg für mich.

 

„ Du und ich“ ist Dein aktuelles Album? Wann gibt es in dieser Richtung von Dir etwas neues?

 

Wir sind jetzt schon wieder am Aussuchen bzw. haben so gut wie alle Titel zusammen. Ich werde in den nächsten Monaten ins Studio gehen und das Album produzieren. Aber es wird nicht vor Herbst diesen Jahres erscheinen.

 

In welche Richtung gehen diese Titel?

 

Wir werden an mein vorhergehendes Album anknüpfen, also nicht an das Best of – denn das war eine Mischung aus meinen erfolgreichsten Liedern. Wir werden an mein aktuelles Album „ Du und ich“ anschließen, wie „Baila Baila“, mal Latinopop aber trotzdem stellenweise schöner handgemachter Schlager.

 

Seit wann stehst Du auf der Bühne?

 

Beruflich hat es bei mir 1985 angefangen. Mit 13 Jahren habe ich die ersten Lieder geschrieben, bin beim Talentetreff und im Chor aufgetreten. Aber beruflich stehe ich seit 1985 auf der Bühne mit der Band meines Vaters.

 

Wer produziert und textet Deine Lieder?

 

Seit 9 Jahren ist mein Hauptproduzent Jack White. Ich hatte im Laufe der Zeit immer die Gelegenheit mir neue Produzenten und Komponisten heraus zu suchen, das ist aus der Zusammenarbeit mit Jack entstanden, so das ich sagen konnte, ich würde gern mal mit Uwe Busse ein Album produzieren oder mit jemand anderem. Seit dem Album „ Du und ich“ ist es zur Zeit das Produzententeam Uwe Hasselsteiner, Markus Mentz und Heiko Schneider, die für mich  zum größten Teil die ganzen Titel geschrieben und komponiert haben. Es ist ein sportliches, junges Team, mit denen die Zusammenarbeit sehr viel Spaß macht.

 

Wer ist Dein Vorbild?

 

Oh das ist schwierig. Also, es war immer so, das ich gesagt habe, musikalische Vorbilder sind für mich Leute gewesen, wie Howard Carpendale und Roland Kaiser. Mir gefällt ihre Musik und persönlich sind sie gute Vorbilder für mich.

 

Würdest Du mal am Grand Prix teilnehmen?

 

Denke schon, würde ich schon machen.

 

Du hast 2 schöne Duette, mit Deiner Tochter Maria „ Du und ich“ und mit Alexandra Klim, das deutsch – englische Duett „ Ich denk immer noch an Dich“ gesungen. Wird es weitere Duette geben bzw. ist etwas in Planung?

 

Mit Maria ( meiner Tochter) erst mal nicht und mit Alexandra denke ich nicht, das es ein weiteres Duett geben wird. Es war eine einmalige Geschichte dieses Duett mit Alexandra. Ich denke da mehr an einen anderen Partner oder Partnerin, wo man sagt, man könnte zusammenarbeiten. Für Alexandra war es das erste Mal überhaupt zu singen und so haben wir dieses Duett ausprobiert. Ich denke sie wird allein weitermachen, vielleicht mit einem anderen Partner. Mit hatte der Titel gut gefallen, den hab ich auch allein gesungen, wo ich gesagt hab, dies könnte ein Titel für ein Duett sein. Und eine Möglichkeit davon war, diesen Titel auf deutsch – englisch zu produzieren. Mit Alexandra passte das ganz gut.

 

Hast Du ein Lebensmotto?

 

Mehrere. Ich bin jemand der sagt, das man immer darauf achten muss, mit welchen Leuten man zusammenarbeitet. Wenn man den Weg nach oben geht, an vielen Leuten vorbeigeht und wenn es nach unten geht, an denselben Leuten wieder vorbeikommt. Deshalb sollte man, wenn es nach oben geht, mit den Leuten immer so umgehen, das es eine Kameradschaft und eine gegenseitige Achtung ist. Das ist für mich schon wichtig, weil ich glaube im Leben geht’s mal hoch, mal runter und man merkt, wo die Freunde stehen bzw. die Leute stehen, die wirklich zu einem halten.

 

Wie bist Du überhaupt zur Musik gekommen?

 

Sicherlich vorbelastet durch mein Elternhaus, da mein Vater eine Band hatte, wo wir als Kinder viel mitgefahren sind und haben uns Konzerte und Veranstaltungen angeschaut. Das war immer schon sehr interessant.

 

Was machst Du in Deiner Freizeit?

 

Meine Freizeit genieße ich im Kreise meiner Familie. Wir haben gerade den 3 Hund dazubekommen. Wir haben 3 Hunde und 2 Katzen. Wir sind jetzt erst vor kurzem auf Mallorca umgezogen aber in ein Haus, welches wir langfristig haben werden. Da gibt es natürlich viel zu bauen. Die Freizeit besteht aus einem Freundeskreis zusammen mal ein Gläschen Wein trinken. Aber ansonsten besteht die Freizeit auch darin, das viel am Haus und im Garten gemacht wird.

Durch die Fliegerei Deutschland – Mallorca ist bei mir auch viel Freizeit, wo man nach den Veranstaltungen mal einen Tag frei hat und überlegt, fliegt man nach Mallorca oder bleibt man in Deutschland. Das ist sehr schön, weil man die Freunde, die man hier hat, besuchen kann oder mal zu Verwandten fahren, was man manchmal nicht gemacht hätte, weil man um die Ecke wohnt.

 

Bist Du ein Computerfan?

 

Ja, ich denke schon. Ich hab einen Computer zu Hause und bin schon ziemlich aktiv darin.

 

Auf Deiner Webseite www.olafberger.de erfährt man Neuigkeiten über Olaf Berger. Wer ist für Deine Webseite verantwortlich?

 

Für meine Webseite ist Hartmut Proft verantwortlich.

 

 

Was wünschst Du Dir für die Zukunft?

 

Ich möchte eigentlich die Zeit anhalten, damit alles so bleibt wie es ist und man gesund bleibt. Ich hab’s an meiner Mutter gesehen, wie schnell so etwas gehen kann, wie man von einem Tag auf den anderen auf der Intensivstation liegen kann und sich damit das Leben schlagartig ändert. Gerade deshalb sag ich, man muss jede Stunde genießen, dies wäre auch als Lebensmotto gedacht. Es ist zwar manchmal schwer so zu leben, wo man sagen kann, man lebt in den Tag hinein, man genießt die Zeit, weil man oft an die Zukunft denkt und überlegt, was man machen kann, damit alles so weiterläuft. Ich wünsch mir im Moment, das alles so bleibt. Die wirtschaftliche Situation in Deutschland ist sehr schwierig und wir als Künstler merken dies ja auch. Uns geht es nur gut, wenn es den Leuten, den Veranstaltern und dem Publikum gut geht. In den schlechten Zeiten ist es manchmal schön, den Leuten mit der Musik Abwechslung zu verschaffen. Das sind die Aufgaben eines Unterhaltungskünstlers, die Leute zu unterhalten, auch wenn die wirtschaftliche Lage nicht so gut ist.

 

Vielen Dank an Olaf Berger für das aufrichtige Gespräch und weiterhin viel Erfolg mit Deiner neuen Single.