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Es geschah am 28

 

 

Es geschah am 28. Dezember 2002 um 14:00 Uhr MEZ. Für die meisten war es sicherlich ein gewöhnlicher Tag, doch für sieben Pharo begeisterte Ruhrgebietler ging zu diesem Zeitpunkt die Reise nach – nein, nicht Jerusalem- sondern nach Ostfriesland los. Ja, wir fuhren tatsächlich 280 km hin, nur um uns Pharos Show

 

Doch kommen wir nun zur Show. Ich will ja nichts vorweg nehmen, doch ich muss bzw. wir müssen sagen, dass die Show wirklich klasse war. Zwar bin ich kein großer Torsholt- und Remels-Kenner, weil ich bisher nu einmal in Torsholt war und der 28. Dezember meine Premiere in Remels war, aber da ich doch schon viele seiner Shows gesehen habe, kann ich doch so ziemlich einschätzen, welche Show richtig gut ist und welche eher durchschnittlich ist; und diese Show war auf jeden Fall wirklich richtig gut! Wie sich später herausstellte, wurde meine Meinung auch von sämtlichen Seiten bestätigt!

 

Nachdem Pharo uns alle begrüßt hatte, und sich rasch acht Freiwillige gefunden hatten, die er hypnotisiert, ging es auch schon richtig los! Neben den Klassikern, wie der Stuhl, der plötzlich glühend heiß wird, die Zahl drei, an die man sich auf einmal nicht mehr erinnern kann und ähnliches, wurde uns auch „Neuland“ geboten! Zwei Fans hatten allerlei Spielzeug mitgebracht, das Pharo auch umgehend in seine Show integrierte!

So nahm er zuerst das Steckenpferd mit Plüschkopf, das sogar richtig wiehern konnte, wie Pharo schnell gemerkt hat!

Er suggerierte einer Frau ein, dass sie mit diesem Steckenpferd reiten solle, wobei er dem Pferd immer wieder am Ohr zog, wodurch das Wiehern ausgelöst wurde. Pharo hielt dem Pferd das Mikro ans Maul, damit es das ganze Publikum hören konnte, woraufhin ein lautes Gelächter ertönte. Pharo suggerierte ihr außerdem ein, dass sie es nicht mehr weglegen kann, wenn er sie anpustet. Sie versuchte es mit aller Macht loszuwerden, aber schaffte es einfach nicht! Tja, was bietet sich daher mehr an, als ihr einzureden, dass sie es gar nicht mehr weglegen möchte, weil sie das Steckenpferd ja soooo toll findet?! Gesagt, getan! Diese Frau war im scheinbar wachen Zustand von „ihrem“ Pferd total begeistert und wollte es einfach nicht mehr hergeben.

Nachdem Pharo sie von „ihrem“ Steckenpferd „befreit“ hatte, ging es mit Ernie und Bert munter weiter.

Pharo suggerierte einer Frau ein, dass die Stoffpuppe Ernie, die auf ihrem Schoß saß, ihr Freund sei. Man kann sich ja sicherlich denken, wie liebevoll sie Ernie daraufhin behandelte. Kurz drauf redete Pharo ihr ein, die neben ihr sitzende Frau, habe ihren Freund auf ihrem Schoß sitzen. Tja, für uns war es die Stoffpuppe Bert, aber für sie war es eben ihr Freund. Während die eine also ihren Bert behalten wollte, setzte die andere alles daran, ihren Freund wiederzubekommen. Da war was los! Nach einiger Zeit schnippte Pharo die beiden dann wieder weg und ließ einen Mann mit Lego spielen, der das auch mit großer Begeisterung machte.

 

Dann gab es noch eine junge Frau, die mit einem Polizeiauto spielte und dabei doch sehr beeindruckend die Polizeisirene nach machte. Sie spielte auch ganz friedlich, bis sie von einer anderen gestört wurde, die sich ihr nach Pharos Suggestionen in den Weg schmiss und sie beim Spielen ärgerte.

Nicht zu vergessen ist die marsianische Sprache, die zunächst einmal nur einer gesprochen hat und danach noch jemand hinzu kam. Das kann man leider nur schwer in Worte fassen, aber es war sehr lustig sich das anzuhören. Einer der beiden hat dabei mehr gelacht als gesprochen und riss so das ganze Publikum mit. Das Saal tobte vor lachen, weil sein ständiges Lachen richtig ansteckend war!

 

Doch auch das männliche Model ist erwähnenswert. Pharo suggerierte einem Mann ein, er solle vor der Kamera eines Zuschauers wie ein Model auf- und ablaufen.

Nur schade, dass dieser Mann nicht wirklich wie ein Model aussah und sich auch trotz großer Bemühungen nicht gerade entsprechend bewegte. Aber es war sehr nett anzusehen, wie er sich anstrengte, elegant über den „Laufsteg“ zu gehen.

Witzig war auch eine Frau, die völlig gebannt vor einem Stuhl saß. Sie starrte den Stuhl an und fing zwischendurch immer mal wieder zu lachen an. In einer Hand hielt sie ein Handy und stellte damit das Programm ihres „Fernsehers“ um.

 

Am Ende gab es als Highlight natürlich wieder die Brücke. Doch auch das Dirigieren zu Pharos wunderbarem Lied „Ich sehn´ mich nach Dir“ durfte natürlich nicht fehlen.

 

Der Abend war jedenfalls wieder sehr unterhaltsam. Die Show war klasse, Pharo wieder in Bestform und es war toll, mal wieder andere Fans, Freunde und Bekannte zu treffen.

 

 

Hier noch ein kleiner Appell an alle Pharo-Fans, die nicht dabei sein konnten:

 

„Seid nicht traurig, dass Ihr nicht dabei sein konntet, sondern freut Euch darauf, ihn zu einem anderen Zeitpunkt wieder sehen zu können und zehrt so lange von Euren Erinnerungen, denn für solche Momente hat man diese doch!“

 

 

 

Bericht von Christiane Spies